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Lulu Einhornflüsterer
vor einem MonatEine zwiespältige Erfahrung auf dem Pferdehof Luppmanns Wohlan, so sei denn kundgetan, was mein Gemüt nach meinem Besuch auf dem Pferdehof Luppmanns bewegt. Als jemand, dessen Herz seit jeher in besonderer Weise für die edlen Geschöpfe mit Huf und Mähne schlägt, betrat ich diesen Ort mit großer Erwartung und aufrichtiger Bewunderung für jene Tiere, die seit Jahrhunderten die Gefährten des Menschen sind. Pferde sind für mich nicht bloß Nutztiere, nicht bloß Reittiere und schon gar nicht bloß ein Schmuckstück auf vier Beinen. Sie verkörpern Anmut, Kraft, Würde und einen Freiheitsdrang, den ich zutiefst bewundere. Ihr Wesen scheint mir geschaffen für weite Wiesen, frische Luft und jene grenzenlose Freiheit, die wir Menschen ihnen leider allzu oft verwehren. Und eben hier liegt für mich der große Wermutstropfen. So schön der Anblick gepflegter Pferde auch sein mag, so sehr widerstrebt es meinem persönlichen Empfinden, diese majestätischen Tiere über längere Zeit in Ställen und begrenzten Bereichen zu halten. Man stelle sich vor: Ein Wesen von solcher Kraft und Eleganz, geschaffen, um über weite Flächen zu schreiten, den Wind in der Mähne zu spüren und seinen eigenen Weg zu wählen – und stattdessen findet es sich hinter hölzernen Wänden und Zäunen wieder. Gewiss, ich erkenne an, dass Pferdehaltung eine große Verantwortung mit sich bringt und dass Stallungen, Fütterung, Pflege und Schutz vor Witterung durchaus ihren Sinn haben können. Auch möchte ich keineswegs behaupten, dass auf diesem Hof jedes einzelne Tier schlecht behandelt werde. Dafür wäre eine solche Behauptung vermessen und nicht gerechtfertigt. Vielmehr entspringt meine Kritik einer grundsätzlichen Überzeugung darüber, wie ich mir das Leben dieser wunderbaren Tiere wünsche. Ich würde mir wünschen, dass Pferde so viel freie Bewegung und Weidegang erhalten, wie es ihre Gesundheit, Sicherheit und die örtlichen Gegebenheiten erlauben. Denn was wäre ein Pferd ohne die Möglichkeit, sich ausgiebig zu bewegen und seine natürliche Neugier auszuleben? Daher fällt mein Urteil mit drei von fünf Sternen aus. Es ist weder ein vernichtendes Urteil noch eine uneingeschränkte Lobeshymne. Vielmehr ist es ein höflicher, doch nachdrücklicher Wunsch an die Welt der Pferdehaltung: Gebt diesen edlen Tieren Raum. Gebt ihnen Bewegung. Gebt ihnen, soweit es verantwortungsvoll möglich ist, ein Stück jener Freiheit zurück, die sie in ihrer Natur tragen. Möge man meine Worte nicht als Schmähschrift verstehen, sondern als das, was sie sein sollen: die Stimme eines großen Pferdefreundes, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass diese wundervollen Tiere ein Leben führen dürfen, das ihrer Würde gerecht wird. Denn am Ende bleibt die Frage: Wenn wir Menschen die Schönheit und Erhabenheit des Pferdes so sehr bewundern – warum gestehen wir ihm dann nicht auch die Freiheit zu, die einen so wesentlichen Teil seines Wesens ausmacht? Drei Sterne also – verbunden mit der Hoffnung, dass künftig noch mehr Wert auf möglichst viel artgerechte Bewegung, Freiraum und natürliche Lebensbedingungen gelegt wird.
Frank Gruson
vor 9 MonatenJessica von der Brüggen
vor 10 MonatenDieser Stall ist eine absolute Herzensempfehlung. Obwohl eines meiner Pferde durch seine Allergie eine etwas aufwendigere Betreuung benötigt, wurde alles getan, um das möglich zu machen. Ich bin mit sehr schwerem Herzen und nur aufgrund eines berufsbedingten Umzug vom Stall gegangen und vermisse Christina und ihr Team noch immer. Absolut professionelles Stallmanagement, wie man es so nur selten findet.
Jürgen Bosch
vor 11 MonatenElena Messer
vor 11 Monaten